Erdrutsche am Drei-Schluchten-DammTausende Chinesen müssen umsiedeln

Es ist das größte Stromprojekt der Welt: Der Drei-Schluchten-Staudamm in China. Erdrutsche und Wasserverschmutzung zwingen nun Tausende Chinesen zum erneuten Umzug. Die Auswirkungen des Damms auf die Umwelt sind gravierender als gedacht.

Es ist das größte Stromprojekt der Welt: Der Drei-Schluchten-Staudamm in China. Erdrutsche und Wasserverschmutzung zwingen nun Tausende Chinesen zum erneuten Umzug. Die Auswirkungen des Damms auf die Umwelt sind gravierender als gedacht.

Seit kurzem speist auch die letzte Turbine des Drei-Schluchten-Damms Strom ins chinesische Netz ein. 17 Jahre dauerte es, das weltgrößte hydroelektrische Projekt zu stemmen. 59 Milliarden US-Dollar kostete der Staudamm, 1,3 Millionen Menschen mussten dafür umziehen. Jetzt müssen mindestens 20.000 Bewohner von Huangtupo ein zweites Mal ihre Häuser aufgeben. Erdrutsche gefährden die Gebäude. Das Foto zeigt den Blick vom Drei-Schluchten-Damm über den Jangtse-Fluss in Yichang.

Bild: REUTERS 24. August 2012, 10:552012-08-24 10:55:00 © Süddeutsche.de/Reuters/webj/bbr