Gründerinnen:Die Frau, die Naturgewalten und Machokultur trotzt

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Anna Impedovo, 28, weiß genau, wie man Gebäude vor Erdbeben schützt. Kunden und Investoren reden trotzdem lieber mit ihren männlichen Kollegen. (Foto: Davide Locatelli)

Bei einem Erdbeben stürzen alte Gebäude ein und begraben Menschen unter ihren Trümmern. Kann man nichts machen, hieß es lange. Doch die Italienerin Anna Impedovo versucht, das zu ändern.

Von Ulrike Sauer, Berlin

Anna Impedovo wäre beim Beruferaten eine harte Nuss. Die Mailänderin steht im aparten Cocktailkleid in der Säulengalerie der italienischen Botschaft in Berlin. 28 Jahre, Ausgeh-Make-up, Sektglas in der Hand. An ihrer Seite: Alberto Bussini, 28, blauer Anzug, weißes Hemd, glitzernder Ohrstecker. Die beiden haben in ihrer Heimatstadt Mailand die Firma Isaac gegründet. Hier im altrosafarbenen Palazzo am Tiergarten nehmen sie an diesem Abend an einem Networking-Empfang für italienische Start-ups teil. Man könnte vermuten, ihre Firma tummle sich zu Hause im Modegeschäft. Weit gefehlt. "Wir bringen Innovation in die konservative Baubranche", sagt Impedovo. Ihr kühner Vorsatz: Isaac will mit einer smarten Technologie existierende Gebäude vor Erdbeben schützen.

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