MeinungSoziale GerechtigkeitWer reichlich erbt, zahlt nichts

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Von Claus Hulverscheidt

Lesezeit: 2 Min.

Hierzulande stellt man vielfach sicher, dass das Familienvermögen auch in der Familie bleibt. Dabei gäbe es eine Menge sinnvoller Vorschläge für eine Reform der Erbschaftsteuer.
Hierzulande stellt man vielfach sicher, dass das Familienvermögen auch in der Familie bleibt. Dabei gäbe es eine Menge sinnvoller Vorschläge für eine Reform der Erbschaftsteuer. (Foto: Florian Gaertner/photothek.de vi/imago images/photothek)

Die krude Weltsicht der Familienunternehmer darf eine Reform der Erbschaftsteuer nicht länger verhindern.

Über keine Steuer wird im politischen Diskurs so viel Unsinn erzählt wie über die Erbschaftsteuer. Die Familienunternehmer verunglimpfen die Abgabe als Leichenfledderei und warnen ebenso regelmäßig wie schrill, dass jedwede Erhöhung den Untergang des Wirtschaftsstandorts, wenn nicht des Abendlandes bedeuten würde. Ganz anders Politiker aus dem eher linken Spektrum: Sie sehen in der Steuer eine Art Goldesel, der jedes Haushaltsloch, jede Gerechtigkeitslücke mit Dukaten zuschütten und zugleich die „Reichen“ kräftig in den Hintern beißen könnte, wenn man ihn endlich am Schwanz zöge.

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