SteuergerechtigkeitSollten Firmenerben mehr abgeben?

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Sebastian Klein (li.) und Rainer Kirchdörfer streiten über die Erbschaftsteuer.
Sebastian Klein (li.) und Rainer Kirchdörfer streiten über die Erbschaftsteuer. SZ Collage - Frederik Lorenz; Stiftung Familienunternehmen/Dirk Michael Deckbar

Unbedingt, sagt Blinkist-Gründer Sebastian Klein, der große Teile seines Vermögens gestiftet hat. Auf keinen Fall, entgegnet Rainer Kirchdörfer, der milliardenschwere Familienunternehmen vertritt. Ein Streitgespräch.

Interview von Kerstin Bund und Lea Hampel

Das Streitgespräch findet per Videocall statt, weil Sebastian Klein gerade auf Kreta ist. Der Unternehmer hat die App Blinkist mitgegründet, die Inhalte von Sachbüchern zusammenfasst. Nach dem Verkauf des Unternehmens wurde er über Nacht Multimillionär, gab jedoch 90 Prozent seines Vermögens an eine gemeinnützige Organisation weiter. Heute engagiert sich Klein bei der Initiative Taxmenow, die sich für höhere Steuern für Vermögende einsetzt. Rainer Kirchdörfer hat sich aus einer mit Schindeln verkleideten Villa in Stuttgart-Degerloch zugeschaltet. Dort ist er Seniorpartner einer Anwaltskanzlei, die 1929 gegründet wurde. Zudem ist der Jurist Vorstand der Stiftung Familienunternehmen und Politik. Die Lobbyorganisation vertritt die Interessen von rund 600 überwiegend großen Familienunternehmen. Beide Gesprächspartner sind gut vorbereitet und verzichten auf Smalltalk – es geht sofort zur Sache.

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