Eon:Nicht ganz so grün

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Der Konzern hat seine Beteiligung an der Pipeline Nord Stream von der Tochter Uniper zurück übernommen. Die bekommt dafür eine Milliarde Euro überwiesen. Uniper kann das Geld vor dem geplanten Börsengang gut gebrauchen.

Von Varinia Bernau, Düsseldorf

Wie grün Eons Zukunft wirklich wird, wenn sich der Energiekonzern vom Geschäft mit Kohle und Gas trennt, lässt ein Absatz in dem fast 200 Seiten dicken Abspaltungsbericht erahnen: Bereits im März nämlich, so ist dort zu lesen, hat Eon eine 15,5-Prozent-Beteiligung an der Ostseepipeline Nord Stream, die russisches Gas nach Europa bringt, von Uniper zurück übernommen. Von jener Tochter also, die derzeit die konventionellen Kraftwerke und den Rohstoffhandel bündelt und im Herbst an die Börse gebracht werden soll. Kann sich Eon also doch nicht von der alten Energiewelt trennen?

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