Europas größter Stromnetzbetreiber Eon plant höhere Investitionen in seine Netze. Damit reagiert der Essener Dax-Konzern darauf, dass neben neuen Wind- und Solarparks auch viele Batteriespeicher oder stromfressende Rechenzentren einen Anschluss benötigen. Firmenchef Leonhard Birnbaum sagte am Mittwoch bei der Bilanzvorlage, dass sein Unternehmen nun für die Jahre 2026 bis 2030 Investitionen von 48 Milliarden Euro anpeile, davon 40 Milliarden Euro für Ausbau und Modernisierung des Netzes. Die bisherige Planung lautete, zwischen 2024 und 2028 etwa 35 Milliarden Euro ins Netz zu stecken.
EnergiewendeEon investiert mehr in Stromnetze
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Europas größter Netzbetreiber muss neben Wind- und Solarparks auch viele Rechenzentren und Batteriespeicher anschließen. Dafür stellt das Management mehr Geld zur Verfügung – unter einer Voraussetzung.
Von Björn Finke, Essen

Exklusiv Eon-Chef Birnbaum:„Die Erneuerbaren haben gewonnen“
Leonhard Birnbaum leitet Europas größten Stromnetzbetreiber Eon. Der Manager klagt, dass die Energiewende Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden sei: Der Boom bei Ökostrom-Anlagen überlaste die Netze. Birnbaum fordert harte Reformen.
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