Ausbau der ErneuerbarenReiche rüttelt am Grundprinzip der Energiewende

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Grün statt braun: Baustelle des neuen Windparks „Bedburg 3“ auf rekultiviertem Tagebaugelände, wo ehemals Braunkohle gefördert wurde.
Grün statt braun: Baustelle des neuen Windparks „Bedburg 3“ auf rekultiviertem Tagebaugelände, wo ehemals Braunkohle gefördert wurde. Roland Berger/IMAGO/Jochen Tack

Die Bundeswirtschaftsministerin will den Ausbau der Erneuerbaren an neue Bedingungen knüpfen und die Kosten der Energiewende reduzieren. Kritiker sehen sie in Gefahr.

Von Björn Finke und Nakissa Salavati, München/Essen

Das Bundeswirtschaftsministerium will neu regeln, unter welchen Bedingungen erneuerbare Energien und das Stromnetz in Zukunft ausgebaut werden sollen. Dafür hat es einen Referentenentwurf des Energiewirtschaftsgesetzes erarbeitet. Die Reformen haben zum Ziel, das zum Teil stark beanspruchte Stromnetz zu entlasten und die Kosten der Energiewende zu reduzieren. Vom Ausbau der Erneuerbaren hängt auch ab, wie stark Deutschland seine CO₂-Emissionen in der Industrie, im Verkehr oder Gebäudebereich senken kann. Um das zu schaffen, müssten E-Autos grünen Strom laden und Wärmepumpen fossile Heizungen ersetzen. Kritiker sehen in den Reformplänen daher eine grundsätzliche Gefahr für die Transformation: Der Entwurf greife Grundprinzipien der Energiewende an, verhindere den Ausbau der Erneuerbaren und gefährde die Klimaziele. Das Papier liegt der SZ vor.

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