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Energieversorger:Zu häufig den Stromanbieter gewechselt? Pech gehabt

Strom

Wer ihnen den Strom liefert, sollten Verbraucher in Deutschland eigentlich frei wählen können.

(Foto: Günther Reger)

Eigentlich können die Deutschen ihren Strom- und Gasanbieter frei wählen - und dank Prämien mitunter viel Geld sparen. Doch Firmen wie die Schufa arbeiten offenbar an einem System, das wechselwillige Kunden stoppen könnte.

Von Nils Wischmeyer

Wolfgang Reuter stutzt, als die Ablehnung kommt. Er hatte alles wie immer gemacht, fristgerecht den alten Stromvertrag gekündigt, sich einen neuen mit guter Prämie gesucht und den Wechsel in die Wege geleitet. Jedes Jahr wechselt der 56-jährige Bundespolizist wie Tausende in Deutschland den Anbieter, um Prämien zu kassieren und Geld zu sparen. 2018 und 2019 aber lehnte ihn der Energieversorger jeweils ab. Offiziell hat Reuter die Voraussetzungen für den Vertrag nicht erfüllt. Dabei ist er solvent und hat alle Rechnungen pünktlich bezahlt. Sein Verdacht: Der Versorger lehnt ihn ab, weil er zu oft gewechselt ist.

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