Hohe Energiepreise:Kleine Betriebe, große Sorgen

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Hohe Energiepreise: Kleinen Blumenläden, Döner-Imbissen oder Friseursalons gehen die Ecken aus, an denen sie noch Sparen können.

Kleinen Blumenläden, Döner-Imbissen oder Friseursalons gehen die Ecken aus, an denen sie noch Sparen können.

(Foto: Tannendiele)

Inhabergeführte Geschäfte kämpfen derzeit mit rasant gestiegenen Energiekosten, die Kunden kaufen immer zögerlicher ein. Wie Friseure, Floristen und Fitnessstudio-Besitzer mit diesen Problemen umgehen.

Von Helena Ott und Patrizia Tensing

"Vor der Pandemie hat eine Rose 2,50 gekostet, jetzt muss ich vier Euro verlangen", sagt Daniel Leupold und zeigt auf die faustgroßen Rosenköpfe. Seine Stammkunden kämen noch, kauften aber weniger und kleinere Sträuße. Der große, hagere Mann mit der ausgeblichenen Cappy steht meistens alleine hinter dem langen Tresen seines Münchner Blumenladens. Richtig schlimm, glaubt er, wird die Nebenkostenabrechnung 2022, die im Herbst nächsten Jahres fällig ist. Außer einer 450-Euro-Kraft kann der Florist gerade kein Personal bezahlen. Deshalb muss er selbst 76 Stunden in der Woche ran, vier Stunden brauche er sonntags für die Buchhaltung, rechnet der 54-Jährige vor. Vor 17 Jahren hat er mit seinem Partner "Peters Blumenladen" im Münchner Osten eröffnet. So happig wie jetzt sei es vor der Pandemie noch nie gewesen.

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