EnergiepreiseWie der Staat die Unternehmen entlastet

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Das Tanklager von BASF in Ludwigshafen. Es versorgt die Produktion mit flüssigen Stoffen wie etwas Mathanol oder Naphta.
Das Tanklager von BASF in Ludwigshafen. Es versorgt die Produktion mit flüssigen Stoffen wie etwas Mathanol oder Naphta. BASF

Kunststoffe oder Dünger herstellen ohne Energie, das geht gar nicht.  Kein anderer Industriezweig verbraucht so viel Strom und Erdgas wie die Chemieindustrie.

Von Elisabeth Dostert, München

Konzerne wie Wacker brauchen sehr viel Energie. Kein anderer Industriezweig verbraucht so viel Energie wie die Chemieindustrie.  Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag ihr Anteil 2024 bei fast 28 Prozent. Die gesamte Industrie verbrauchte 3300 Petajoule. Gut ein Drittel der Energie setzt die Chemieindustrie als Grundstoff ein, zum Beispiel Erdgas zur Erzeugung von Ammoniak oder Erdöl für Kunststoffe. „Chemie ist immer mit Energie verbunden, die es für chemische Reaktionen braucht“, sagt Matthias Belitz, Energie- und Klimaschutzexperte des Verbandes der chemischen Industrie (VCI). Mit einem Anteil von gut 40 Prozent sei Erdgas der wichtigste Energieträger in der Chemieindustrie, auf Strom entfallen gut 25 Prozent. Entlastungen gibt es allerdings vor allem beim Strompreis. Beim Erdgas wurde im Januar zumindest die Gasumlage für alle Gasverbraucher gestrichen, private und gewerbliche, erläutert Belitz.

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