Energie - Wismar:Kirchen in Wismar sollen nicht mehr angestrahlt werden

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Schwerin (dpa/mv) - Die Kirchen in Mecklenburg wollen in Zukunft Energie einsparen - für den Klimaschutz und auch wegen der aktuellen Energiekrise in Deutschland. Wie die Stadt Wismar zudem am Donnerstag mitteilte, sollen die von ihr verwalteten Stadtkirchen in der Nacht nicht mehr angestrahlt werden. Damit sollen Energie und Kosten gespart werden, wie es hieß.

Auch die anderen Hausherren in der Region machen sich Gedanken: Während die evangelische Kirche in Mecklenburg das Thema bereits in größerem Umfang angeht, befinden sich die Katholiken noch in der Vorbereitung.

Die evangelisch-lutherische Nordkirche in Mecklenburg sieht sich in Sachen Energiewende bereits auf einem guten Weg. Es sei bereits ein "Klimaschutzplan 2030" verabschiedet worden, um den Emissionsausstoß der Kirchen und Pfarrhäuser zu reduzieren. Gern würde man auch vier eigene Windkraftanlagen auf Kirchenland errichten und Kirchendächer mit Photovoltaik-Anlagen bestücken. Hier sieht sich die evangelische Kirche im Land aber sowohl durch die Planungs-, als auch die Denkmalschutzbehörden ausgebremst.

Über die Beleuchtung der Gotteshäuser entscheidet der Nordkirche in Mecklenburg zufolge jede Gemeinde eigenständig. Eine Dauerbeleuchtung sei jedoch ohnehin nicht üblich, hieß es. In der Regel gebe es eine Zeitschaltuhr, die die Außenbeleuchtung im Laufe der Nacht abschalte.

Auch im Erzbistum Hamburg, dessen Gebiet Mecklenburg mit einschließt, will man sich des Themas annehmen. Wie ein Sprecher mitteilte, laufen aktuell Beratungen, um sich auf den kommenden Herbst vorzubereiten. Am Ende werden demnach Empfehlungen an die katholischen Kirchengemeinden stehen, diese entscheiden dann selbst. Einen Überblick darüber, welche Energiesparmaßnahmen bereits von den Pfarreien in Mecklenburg umgesetzt werden, habe das Erzbistum nicht.

© dpa-infocom, dpa:220804-99-276417/2

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