MeinungEnergiepreiseEs gibt eine günstige Lösung. Aber die Regierung setzt auf die teure

Portrait undefined Nakissa Salavati

Essay von Nakissa Salavati

Lesezeit: 6 Min.

Collage: SZ/Foto: Imago/Getty

Erneuerbare Energien sind krisenfester und günstiger als fossile Alternativen. Die Regierung aber macht, was sie den Grünen immer vorgeworfen hat: ideologische Energiepolitik.

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Ums Geld ging es auch damals schon. „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“, ist einer dieser Sätze der frühen Energiewende-Bewegung. Und auch wenn es natürlich nichts kostenlos gibt, trifft er einen Punkt: Erneuerbare sind je nach Berechnung eine der günstigsten Erzeugungsarten für Strom – wenn nicht die günstigste überhaupt. Nun hat der Satz gerade ein Update bekommen, auf das man gerne verzichtet hätte: „Sonne und Wind müssen nicht durch die Straße von Hormus“, stand auf einigen Schildern der Zehntausenden Menschen, die gerade in mehreren deutschen Großstädten für die Energiewende auf die Straße gegangen sind. Organisiert hat den Protest die ehemals jugendliche Klimabewegung „Fridays for Future“, von der manche schon dachten, sie hätte sich ausdemonstriert. Aber die Weltlage bietet mal wieder Anlässe: Die Schüler von damals, heute erwachsen, erleben nicht nur die Klimakrise, sondern auch die zweite Energiekrise ihres Lebens.

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