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Energie:Abschied von der Braunkohle

Im Zuge des Kohleausstiegs hat der Bundestag am Mittwochabend einen von der Bundesregierung geschlossenen Vertrag mit den Braunkohlebetreibern gebilligt. Dieser sieht milliardenschwere Entschädigungen für die vorzeitige Stilllegung von Kraftwerksblöcken vor. Danach erhält Deutschlands größter Stromerzeuger RWE insgesamt 2,6 Milliarden Euro, für die ostdeutsche Leag sind 1,75 Milliarden Euro vorgesehen. Der schrittweise Abschied vom Kohlestrom hat bereits begonnen. Spätestens 2038 soll zum Schutz des Klimas ganz Schluss sein mit der Stromgewinnung aus Kohle. Die Bundesregierung will bis dahin mehrfach die Folgen des Kohleausstiegs für die Versorgungssicherheit und die Entwicklung der Strompreise überprüfen - denn bis Ende 2022 wird auch das letzte Atomkraftwerk in Deutschland abgeschaltet.

© SZ vom 14.01.2021 / dpa
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