MeinungUngleichheitDie Macht der Ultrareichen ist eine Gefahr für die Demokratie. Deshalb muss sie beschränkt werden

Kommentar von Lea Hampel

Lesezeit: 2 Min.

„Tax the Rich“ ist eine Forderung, die die Vermögensungleichheit verringern soll.
„Tax the Rich“ ist eine Forderung, die die Vermögensungleichheit verringern soll. (Foto: Hannes P. Albert/dpa)

Die Vermögensungleichheit wächst, einige wenige Menschen haben viel zu viel Einfluss. Dagegen muss die Politik etwas tun. Und zwar bald, sonst ist es zu spät.

Elon Musk könnte bald der erste Billionär der Weltgeschichte werden. Und da die Weltöffentlichkeit ohnehin jeden seiner Schritte beobachtet, belächelt und bemeint, ist dies ein exzellenter Zeitpunkt für eine überfällige Debatte: Was genau ist zu tun gegen den riesigen Einfluss einiger weniger Superreicher? Zwölf Menschen besitzen mehr als die komplette ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Selbst wenn man diese von Oxfam jüngst vorgestellte Rechnung kritisch hinterfragt: Andere Schätzungen besagen Ähnliches. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, können sich die westlichen Staaten von ihren Gesellschaften, wie sie sie kannten, verabschieden – und von den demokratischen Strukturen gleich mit.

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