Elon Musk kauft Twitter:Ein Rowdy auf dem Stadtplatz

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Elon Musk kauft Twitter: Der vielleicht größte Twitter-Troll, dem bald Twitter gehören könnte: Elon Musk, hier 2020 bei einem Besuch in Berlin.

Der vielleicht größte Twitter-Troll, dem bald Twitter gehören könnte: Elon Musk, hier 2020 bei einem Besuch in Berlin.

(Foto: Hannibal Hanschke/REUTERS)

Elon Musk ist ziemlich genial, extrem reich - und völlig rücksichtslos. Nun will er Twitter in einen Ort verwandeln, an dem alle fast alles sagen dürfen. Was er dabei übersieht: Radikale Redefreiheit mündet in grenzenlosen Hass.

Essay von Simon Hurtz

Elon Musk baut die begehrtesten Autos der Welt, bietet Charterflüge ins All an und bringt mit seinen Satelliten das Internet zurück ins ukrainische Kriegsgebiet. Einer der reichsten Menschen der Welt hat sich sein Vermögen mit brillanten Ideen, einem halben Dutzend Gründungen und 120-Stunden-Wochen selbst erarbeitet. Musk hat keinen festen Wohnsitz, verkauft Flammenwerfer und träumt davon, den Mars zu besiedeln. Sein Sohn heißt "X Æ A-XII", seine Tweets lassen Menschen panisch ihre Aktien verkaufen oder ihr Geld in abseitige Kryptowährungen investieren. Der Tesla-Chef ist ein hochintelligentes Genie mit dem Humor eines pubertierenden Jugendlichen. Nur eines ist er garantiert nicht: berechenbar.

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