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Elektromobilität:Tesla will Geld fürs Aufladen

Tesla-Supercharger

Tesla-Kunden, die ihr Auto nach dem 1. Januar 2017 kaufen, sollen fürs Aufladen zahlen.

(Foto: dpa)
  • Tesla-Kunden, die ihr Auto nach dem 1. Januar 2017 kaufen, müssen künftig für die Aufladung an den "Supercharger"-Ladestationen zahlen.
  • Diese laden die Batterien bis zu 16 Mal schneller auf als gewöhnliche Stationen und sind mit anderen Elektroautos nicht kompatibel.

Die kostenlose Nutzung der Ladestationen war für Kunden des Elektroauto-Herstellers Tesla bislang ein Verkaufsargument. Doch Neukunden sollen bald für die etwa 4600 "Supercharger"-Ladestationen zahlen. Wer nach dem 1. Januar einen Tesla ordert, für den wird in vielen Fällen eine Gebühr fällig, wenn er sein Auto wieder aufladen will, teilte Tesla mit.

Pro Jahr sollen Kunden nur noch 400 Kilowattstunden gratis laden können - das reiche für etwa 1600 Kilometer. Danach werde eine Gebühr fällig. Wie teuer es für Elektroauto-Besitzer wird, hat das Unternehmen bislang noch nicht bekannt gegeben. Das Aufladen sei aber auf jeden Fall billiger als ein vergleichbares Benzinauto zu betanken.

Für Kunden, die bereits einen Tesla gekauft haben, bleiben die schnellen Ladestationen weiterhin komplett kostenlos. Die vor vier Jahren eingeführten "Supercharger" sind grundsätzlich für Fernreisen gedacht, aber das Unternehmen tolerierte es bisher meist, wenn auch Anwohner ihre Autos dort aufluden.

Weltweit hat Tesla 735 eigene Elektro-Tankstellen eingerichtet, die die Wagen schneller aufladen als öffentliche Aufladestationen. Innerhalb einer halben Stunde hat ein Elektroauto dort genug Energie, um 270 Kilometer weit zu fahren. An den gängigen 30-Ampere-Ladestationen kommt man nach einer halben Stunde Aufladezeit nur etwa 16 Kilometer weit.

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