Elektromobilität:Bei E-Autos geht nichts ohne China

Lesezeit: 5 min

Elektromobilität: Europa mag bei der Elektromobilität ja klare Ziele haben - ohne die Batteriezulieferungen aus Fernost aber wird die Abkehr vom alten Verbrenner schwierig. In Bild: Eine Batterieproduktion in Hefei in der chinesischen Provinz Anhui.

Europa mag bei der Elektromobilität ja klare Ziele haben - ohne die Batteriezulieferungen aus Fernost aber wird die Abkehr vom alten Verbrenner schwierig. In Bild: Eine Batterieproduktion in Hefei in der chinesischen Provinz Anhui.

(Foto: Liu Junxi/Imago/Xinhua)

Ein Elektroauto ohne chinesische Zulieferungen? Aktuell völlig undenkbar. Deutschland und Europa versuchen zwar, sich unabhängiger von chinesischen Rohstoffen zu machen. Doch das ist gar nicht so einfach.

Von Joachim Becker und Christina Kunkel

Wohin die Reise für die deutsche Autoindustrie geht, ist spätestens mit der EU-Entscheidung zum Verbrenner-Aus 2035 klar. Unabhängig davon haben Hersteller wie Mercedes oder Audi sowieso schon angekündigt, deutlich vor diesem Datum ausschließlich Elektrofahrzeuge zu bauen. Die wichtigen Bestandteile der automobilen Zukunft sind neben Computerchips, von denen ein E-Auto noch einmal mehr braucht als ein Verbrenner, vor allem die Batterie und deren einzelne Komponenten. Es geht um Dinge wie Lithium, Nickel, Kobalt, Graphit oder Mangan. Aber auch darum, wie man diese Rohstoffe weiterverarbeitet und in Zellen packt, aus denen schließlich das Herzstück des E-Autos entsteht: die Batterie.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
We start living together; zusammenziehen
Liebe und Partnerschaft
»Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben«
Curry
Essen und Trinken
"Man muss einem Curry in der Zubereitung viel Aufmerksamkeit schenken"
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Post Workout stretches at home model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright
Gesundheit
Mythos Kalorienverbrauch
Wir 4
Sabbatical
Auf Weltreise mit Kindern
Zur SZ-Startseite