Die Frage, ob man mit diesem Auto wirklich Geld verdiene, beantwortet Pierre Leclercq mit einer vielsagenden Gegenfrage: "Können Sie sich vorstellen, dass Carlos Tavares es zulassen würde, ein Auto zu bauen, mit dem man kein Geld verdient?" Dass man so eine Frage überhaupt stellen muss im Design- und Entwicklungszentrum von Citroën, etwa eine Stunde außerhalb von Paris, hat jedoch einen guten Grund: Bislang sehen sich vor allem die deutschen Autohersteller außerstande, ein Elektroauto für weniger als 25 000 Euro zu bauen. Leclercq ist Designchef der Marke Citroën, die zum Stellantis-Konzern gehört. Er und sein Team wurden von Konzernchef Carlos Tavares ausgewählt, ein Elektroauto zu ersinnen, das "erschwinglich ist, aber nicht billig daherkommt", wie es der Designer formuliert.
ElektromobilitätDie Franzosen zeigen, wie man erschwingliche E-Autos baut
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Renault präsentiert seinen elektrischen Kleinwagen R5 E-Tech während des Autosalons in Genf.
Fabrice Coffrini/AFPVW braucht noch bis 2026, um ein Elektroauto für weniger als 25 000 Euro zu bauen, auch chinesische Anbieter bieten so etwas in Europa bisher nicht an. Wie schaffen das Renault und Citroën?
Von Christina Kunkel
