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Autobranche:Ausgeliefert

"Das Thema E-Mobilität nimmt gerade kräftig Fahrt auf, aber leider nicht bei uns", sagt Erwin Löffler, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei der Conti-Sparte Vitesco in Roding

(Foto: Thomas Fromm)

Wer braucht noch eine Zylinderkopfdichtung oder einen Auspuff in Zeiten des Elektroautos? Das Problem: Genau damit machen viele Betriebe in Deutschland ihr Geld. Eine Fahrt durchs Krisengebiet.

Unten in den Altstadtgassen von Roding schrauben sie gerade noch die letzten Weihnachtsbeleuchtungen an die Häuser, als Bürgermeister Franz Reichold seine Dieselpumpen aus dem Regal holt. Die eine ist zehn Jahre alt und fast drei Kilo schwer. Die andere ist neu und wiegt 600 Gramm. Der Bürgermeister reicht die Pumpen rüber: Wenn das kein technischer Fortschritt ist. Nun sehen diese Dieselpumpen nicht nach schmierigen Autoteilen aus. Sie könnten - neu, sauber, verchromt und blitzblank - auch als Kunstinstallationen durchgehen. Aber deswegen stehen sie nicht hier.

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