Edeka:Wenn Stromkosten Supermärkte ruinieren

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Edeka: Kühlregale ziehen besonders viel Strom. Hier eine der riesigen Filialen des Edeka-Händlers Zurheide in Düsseldorf.

Kühlregale ziehen besonders viel Strom. Hier eine der riesigen Filialen des Edeka-Händlers Zurheide in Düsseldorf.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Edeka schlägt Alarm: Den ersten selbständigen Filialbetreibern droht offenbar die Pleite. Dabei ist der größte Lebensmittelhändler in Deutschland selbst Energieversorger - und könnte helfen.

Von Michael Kläsgen

Edeka und Rewe, klar, kennt man. Da kauft man Lebensmittel ein. Aber nicht nur. Edeka und Rewe sind auch Energieversorger, sie kaufen Strom und Gas bei anderen Anbietern und verkaufen die Energie wieder, allerdings nicht an jedermann. Vielmehr sind die Kunden vor allem die eigenen "Genossen". So nennen sich in den genossenschaftlich organisierten Lebensmittelkonzernen die selbständigen Unternehmer, die im Namen von Edeka oder Rewe die Supermärkte betreiben. Einige, aber nicht alle von ihnen kaufen Strom und Gas für ihre Märkte bei den konzerneigenen Energieversorgern.

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