Nein, sagt Robert Mayr, das Thema sei „noch nicht wirklich angekommen“ in der deutschen Wirtschaft. Vor allem nicht bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei drängt die Zeit.Vom 1. Januar 2025 an ist in Deutschland die elektronische Rechnung Pflicht für alle Geschäfte zwischen Unternehmen, also im sogenannten B2B-Sektor (Business to Business). Das gilt für jede Branche und betrifft den Freiberufler ebenso, wie alle Gewerbetreibenden, Handwerker, Dienstleister oder Produzenten. Bei Beträgen ab 250 Euro sind Rechnungen auf Papier dann tabu und sie als PDF-Datei zu verschicken, reicht im Normalfall nicht mehr. Denn E-Rechnungen müssen in einem bestimmten Format erstellt werden, das einer europäischen Norm (EN 16931) entspricht. Von einem „strukturierten, maschinenlesbaren Datensatz“ ist die Rede, den Absender und Empfänger verarbeiten können müssen.
SoftwareDie Rechnung auf Papier hat ausgedient
Lesezeit: 3 Min.

Ab 1. Januar sind E-Rechnungen Pflicht bei Geschäften zwischen Firmen. Der Software-Dienstleister Datev warnt, dass vor allem kleine Unternehmen schlecht darauf vorbereitet seien.
Von Uwe Ritzer, Nürnberg

SAP-Chef im Interview:„Wenn alle sich gegenseitig auf die Schulter klopfen, bringt das niemanden weiter“
Nur noch Lob vom Chef, Home-Office und gleiches Gehalt für alle? Nicht mit Christian Klein. Der SAP-Chef erklärt, worauf es ihm jetzt ankommt: mehr Leistung, mehr Selbstkritik und mehr Präsenz im Büro.
Lesen Sie mehr zum Thema