DresdenDämpfer für die Wirtschaft: Weniger Exporte für 2019

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Firmen müssen sich nach Einschätzung Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW) im kommenden Jahr drauf einstellen, weniger Waren ins Ausland zu verkaufen. "Die negative Tendenz für die Mehrzahl der sächsischen Exportfirmen droht sich in den kommenden Monaten zu verstetigen", sagte Arbeitgeberpräsident Jörg Brückner der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Unter anderem könnten der anstehende Brexit, Handelsstreitigkeiten und gebremstes Wachstum in den USA auf die sächsische Wirtschaft durchschlagen. Die sächsischen Exporte lagen in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Prozent unter Vorjahresniveau.

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Dresden (dpa/sn) - Sachsens Firmen müssen sich nach Einschätzung Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft (VSW) im kommenden Jahr drauf einstellen, weniger Waren ins Ausland zu verkaufen. „Die negative Tendenz für die Mehrzahl der sächsischen Exportfirmen droht sich in den kommenden Monaten zu verstetigen“, sagte Arbeitgeberpräsident Jörg Brückner der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Unter anderem könnten der anstehende Brexit, Handelsstreitigkeiten und gebremstes Wachstum in den USA auf die sächsische Wirtschaft durchschlagen. Die sächsischen Exporte lagen in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Prozent unter Vorjahresniveau.

Die größten Rückgänge gab es demnach bei den Ausfuhren in die Vereinigten Staaten - sie gingen um sieben Prozent zurück. Bei Exporten in das Vereinigte Königreich lag das Minus bei elf Prozent. Vor allem die Ausfuhren nach China hätten eine deutlich schlechtere Exportentwicklung aufgefangen, hieß es. Die Exporte stiegen um 553 Millionen Euro (elf Prozent). Von Januar bis Oktober wurden insgesamt sächsische Waren im Wert von rund 34,2 Milliarden Euro exportiert.

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