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Dräger:Atemschutz für die USA

Das US-Gesundheitsministerium hat die Firma Dräger aus Lübeck mit der Lieferung von Atemschutzmasken beauftragt. Die Stückzahl bewege sich in einem "höheren zweistelligen Millionenbereich", teilte Dräger am Dienstag mit. Die Auslieferung werde innerhalb der nächsten 18 Monaten erfolgen. Für den Großauftrag werde Dräger eine neue Produktionsstätte an der Ostküste errichten, die im September in Betrieb gehen. Zum Investitionsvolumenmacht Dräger in der Mitteilung keine Angaben. Die weltweiten Kapazitäten für FFP-Atemschutzmasken seien "voll ausgeschöpft", wird der für den Bereich Sicherheitstechnik zuständige Vorstand Rainer Klug zitiert. Eine neue lokale Fabrik sei ein pragmatischer Ansatz, der frühzeitig und nachhaltig Hilfe schaffe. "So ein Modell wäre auch in anderen Ländern, besonders in Europa möglich", so Klug. Entsprechende Angebote würden gerade mit mehreren Ländern diskutiert.

© SZ vom 01.04.2020 / etd
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