USA:Wie Trump Cash machen könnte

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So würde er sich wohl gerne abgebildet sehen: Trumps Konterfei auf Wahlkampf-Souvenirscheinen. (Foto: AFP)

Der Konzern des US-Präsidenten hat Hunderte Millionen Dollar Schulden - und Trump schmiedet längst Pläne, wie sich sein Ausflug in die Politik zu Geld machen lässt. Über die Idee zu einem Medien-Imperium und die Rolle der Deutschen Bank.

Von Claus Hulverscheidt, Washington, und Jürgen Schmieder, Los Angeles, Washington/Los Angeles

Peanuts, die Älteren werden sich erinnern, ist der Ausdruck reicher Leute dafür, was nicht so reiche Leute als sehr, sehr viel Geld bezeichnen würden. Hilmar Kopper, damals Chef der Deutschen Bank, hat im Jahr 1994 eine Summe von 50 Millionen Mark so betitelt. Da passt es, dass US-Präsident Donald Trump, der einst unter falschem Namen bei der Zeitschrift Forbes anrief, um sich selbst auf deren Liste der reichsten Menschen der Welt zu bugsieren, die Schulden seines Immobilienkonzerns jüngst ebenfalls als "Peanut" abtat. Dabei bürgt er für 421 Millionen Dollar an Darlehen mit seinem Privatvermögen, weil die Geldgeber seine Firmen für nicht kreditwürdig genug hielten. 340 Millionen davon stammen von Koppers Ex-Arbeitgeber, der Deutschen Bank.

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