Vor ein paar Tagen machte US-Präsident Donald Trump wieder einmal von einem der seltsamsten Rechte der US-Demokratie Gebrauch. Er begnadigte einen verurteilten Kriminellen: Stephen Buyer, ehemals republikanischer Kongressabgeordneter aus Indiana war wegen Insiderhandels zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, seine Strafe hatte er aber bereits abgesessen. Für ihn bedeutet die Trump-Begnadigung zweierlei: Er darf wieder in der Finanzbranche arbeiten, in der verurteilte Kriminelle laut US-Regeln nichts zu suchen haben. Und er ist wieder aufgenommen ins republikanische Establishment.
Sam Bankman-FriedHoffen auf Donald den Gnädigen
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Donald Trump ist auf einem guten Weg, Woodrow Wilson als den „gnädigsten“ US-Präsidenten abzulösen. Dass er sich auch für den Fall des Verurteilten Sam Bankman-Fried erwärmt, ist dennoch eher unwahrscheinlich.
Von Max Muth