Braucht man das?:Drohne Mini 2 von DJI

Lesezeit: 2 min

DJI Mini 2

Passt zusammenfaltet in die Hosentasche - DJIs neue Drohne Mini 2.

(Foto: OH)

Klein, aber scharf - so lässt sich DJIs neue Mini-Drohne am besten beschreiben. Hochauflösendes 4K-Video und einige andere Fähigkeiten werten die Hosentasche-Drohne auf.

Von Thorsten Riedl

Vor die Eroberung der Lüfte hat der Gesetzgeber für Drohnenpiloten einige Hürden gesetzt. Nicht zu hoch, nicht zu weit, nicht über Häuser, nicht über Menschen, nicht in der Natur, nicht in der Nähe von großen Straßen, nicht ohne Versicherung oder Kennzeichen - eine Menge Verbote sind da zu beachten. Das wird zum 31. Dezember nicht viel besser, wenn die neue EU-Drohnenverordnung greift. Aber immerhin eine Regel bleibt dann Piloten der neuen Mini 2 von DJI erspart: Sie müssen keinen Drohnenführerschein machen. Das Fluggerät unterschreitet wie ihr Vorgänger die Gewichtsgrenze von 250 Gramm. Dabei hat sie aber alles andere als eine magere Ausstattung.

Im Oktober 2019 hat das Tech-Unternehmen DJI die Vorgängerversion vorgestellt. Der Firmenchef, so wird kolportiert, soll mit der Leistung der kleinen Drohne aber nicht zufrieden gewesen sein. Deshalb folgt nach recht kurzer Zeit die Mini 2. Mit Maßen von 14 mal acht Zentimetern ist das Gerät im zusammengefalteten Zustand kompakt wie ein Smartphone und passt in jede Tasche. In der Höhe misst es sechs Zentimeter. Neu nutzt die Drohne eine Fernsteuerung mit OcuSync-System von DJI, die auch mit der größeren Mavic Air 2 kommt. Die Funkverbindung ist so sehr stabil. Dank OcuSync schafft die Mini 2 eine Reichweite in Europa von sechs, in den USA gar von zehn Kilometern. Auch hierzulande gilt allerdings, dass der Pilot jederzeit Sichtkontakt zu seiner Drohne haben muss - was bei der kleinen Mini 2 Adleraugen fordert. Nächste, große Veränderung zum Vorgänger: die Kamera. Die Mini 2 nimmt jetzt Videos in hochauflösender 4K-Qualität auf. Die Bilder sind gestochen scharf. Dank Gimbal- und GPS-Stabilisierung verwackeln Aufnahmen auch bei starkem Wind kaum.

Gesteuert wird das alles übers Smartphone, das in die Fernbedienung geklemmt wird. Die App DJI Fly erlaubt für die Mini 2 einige automatische Video- und Bildmodi. Schnäppchenjäger werfen trotzdem einen Blick auf die Mini. Mit der alternativen App Litchi bekommt der Vorgänger mehr Funktionen als das neue Modell, etwa das Verfolgen von Objekten, was sonst nur große Drohnen können. Aber auch die Mini 2 ist in der Fly More Combo für etwas mehr als 500 Euro mit Zubehör wie Akkus oder Tragetasche ein feines Gadget.

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