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Girokonten:Zugreifen, wo es geht

Banken und Sparkassen verlangen fürs Girokonto immer mehr Geld. Oft kommt es zu versteckten Preiserhöhungen - und weiteren bösen Überraschungen.

Von Thomas Öchsner

Die Deutschen sind fleißige Sparer, gerade auch in der Corona-Krise. Im vergangenen Jahr dürften die privaten Haushalte im Durchschnitt 16 bis 17 von 100 verfügbaren Euro zur Seite gelegt haben, wie Berechnungen der DZ Bank und des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken ergaben. Dies wohl auch, weil es nicht so viele Gelegenheiten gab, einzukaufen oder in den Urlaub zu fahren. Noch nie war die Sparquote so hoch. Sparen heißt in diesem Fall aber nicht anlegen. Das Geld sei "größtenteils einfach auf den Girokonten stehen" geblieben und "nicht angelegt" worden, schreibt der DZ-Bank-Ökonom Michael Stappel.

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