DIHK:Schlechte Aussichten für Auslandsgeschäft

Deutsche Unternehmen sind wegen strikter Corona-Lockdowns in China sowie des Kriegs in der Ukraine für ihr Auslandsgeschäft deutlich pessimistischer geworden. 37 Prozent gehen in ihren Regionen von einer Konjunkturverschlechterung aus, mehr als doppelt so viel wie im Herbst, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf Basis einer Befragung von 4200 Betrieben mit. Der Stimmungsknick sei ähnlich heftig wie beim Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. "Wir müssen uns weltweit auf sichtlich schlechtere Geschäfte einstellen." Ihre eigene Lage bewerteten in der Befragung von März und April 48 Prozent noch als gut. Als Folge von Krieg und Sanktionen klagen viele aber über stark steigende Rohstoff- und Energiepreise, im weltweiten Durchschnitt bezeichnen 66 Prozent der Betriebe dies als akutes Problem. In Europa sind die Werte deutlich höher als in Nordamerika oder China. Verschärft werde die Situation durch Lieferkettenprobleme.

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