HandelsstreitDigitalsteuer: Kanadische Regierung knickt vor Trump ein

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Zuletzt waren Kanada und die USA auf Konfrontationskurs, nun gibt es eine Annäherung.
Zuletzt waren Kanada und die USA auf Konfrontationskurs, nun gibt es eine Annäherung. Justin Tang/AP

Kanada wollte Tech-Unternehmen wie Amazon und Google besteuern. Trump fand das „ungeheuerlich“ und drohte mit einem Abbruch der Gespräche über ein Handelsabkommen. Nun hat die kanadische Regierung ihre Digitalsteuer tatsächlich zurückgezogen.

Von Ann-Kathrin Nezik, New York

Donald Trump hat gewütet und seinen Willen bekommen. Mal wieder. Am Freitag schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social, dass er die Gespräche mit der kanadischen Regierung über ein Handelsabkommen mit sofortiger Wirkung beenden werde. Grund dafür war laut Trump die „ungeheuerliche Steuer“, die Kanada auf Dienstleistungen von US-Technologiekonzerne erheben wollte. Eigentlich sollte die Digitalsteuer von diesem Montag an gelten. Doch dazu kommt es nun nicht. Das Büro des kanadischen Premierministers Mark Carney gab bekannt, sie zurückzuziehen, um die Gespräche über einen Handelsdeal zu „unterstützen“. Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett bestätigte am Montag dann auch, dass die USA die Verhandlungen mit Kanada wieder aufnehmen.

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