Arbeit und PrivatesWenn das Smartphone zum Stressfaktor wird

Lesezeit: 3 Min.

Zu viele digitale Anwendungen können Stress auslösen.
Zu viele digitale Anwendungen können Stress auslösen. Imago stock&people/imago/Westend61

Der Anruf vom Chef im Urlaub, der immer weitere wachsende Berg an E-Mails oder die Nachricht im Feierabend: Eine Organisationspsychologin erklärt, wie digitaler Stress entsteht und wie man ihn begrenzen kann.

Interview von Simon Schoo

Stress ist Teil von Katharina Ebners Beruf. Nicht in erster Linie, weil sie ihn selber erleidet, sondern weil sie sich wissenschaftlich damit auseinandersetzt. Die Arbeits- und Organisationspsychologin forscht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für Psychologie zu digitalem Stressmanagement. Sie beschäftigt sich also zum Beispiel mit jenem Stress, der durch die Kommunikation auf vielen, für manche zu vielen Kanälen entsteht. Ein Gespräch über E-Mail-Bombardements, ausgedachte Erwartungen und Chefs, die einen aus dem Urlaub klingeln – folgerichtig auch digital geführt, über eine Videocall-Plattform.

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