SpeditionsfirmenMit jedem Kilometer Richtung Krise

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Spediteure sind von den Dieselpreisen besonders betroffen: Ihre Lkws müssen fahren, trotz Weltlage.
Spediteure sind von den Dieselpreisen besonders betroffen: Ihre Lkws müssen fahren, trotz Weltlage. All mauritius images/mauritius images / Chromorange

Die meisten Spediteure nutzen Diesel-Lkws, E-Fahrzeuge sind bisher die Ausnahme. Hohe Spritpreise werden für die Firmen zum existenziellen Problem. Zu spüren bekommen das am Ende die Verbraucher im Supermarkt.

Von Sebastian Astner, Stephan Radomsky und Nakissa Salavati

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Genugtuung ist es nicht, die Nanno Janssen Junior gerade verspürt, wohl aber so etwas wie Erleichterung: „Wir haben teuer investiert und sind das Risiko eingegangen. Jetzt profitieren wir davon“, sagt der Strategiechef der gleichnamigen Spedition aus Ostfriesland, seit Generationen ein Familienunternehmen. Von 80 Lkws in seiner Flotte sind 60 bereits E-Fahrzeuge. Hohe Dieselpreise? Da können die Janssens gerade ziemlich entspannt bleiben. Doch damit sind sie eine von nur wenigen Speditionsfirmen in Deutschland. Für die allermeisten gilt: Fossile Energie ist weiter der Standard. Wie bei der Firma Niedermaier aus Bayern, ebenfalls ein Familienunternehmen: 50 Lkws, davon ein E-Lkw, sagt Chef Christian Ach – da werden die Dieselpreise gerade „zu einer erheblichen Mehrbelastung“.

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