Mobilität:Das Modell Dienstwagen ist überholt

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Neuwagen in China

Der praktische Nutzen, die Wirtschaftlichkeit und der Umweltschutz sind oft zweitrangig, wenn es um den Firmenwagen geht. Er ist ein Statussymbol - aber das verliert an Bedeutung.

(Foto: dpa)

Je höher die Position, desto größer das Auto - so lautete lange ein ungeschriebenes Gesetz der Arbeitswelt. Siemens geht nun neue Wege und zeigt damit, dass es auch ohne langjährige Leasingverträge geht.

Kommentar von Thomas Fromm

Wer in einem Unternehmen wichtig ist, lässt sich natürlich auch im Verlauf von Meetings oder anhand der Anzahl persönlicher Assistenten ermitteln. Schnell und zuverlässig lässt sich das aber auch bei einem frühmorgendlichen Rundgang durch die Parkgarage klären. Je höher die Position, desto größer der Dienstwagen. Wer ganz oben angekommen ist, darf zwischen Limousinen von Audi, BMW und Daimler wählen. Weiter unten gibt es die Wahl zwischen VW-Golf oder einem vergleichbaren Modell von Opel oder Ford. Noch weiter unten dann Bus, Tram, Fahrrad. Es gibt die, die morgens im U-Bahnschacht oder an der Bushaltestelle stehen. Und die, die mit einem Dienstwagen vorfahren. Weil das so ist, war der Dienstwagen immer schon mehr als PS, Blech und Statussymbol. Er war auch Distinktionsmerkmal innerhalb der Organisation.

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