LogistikDHL trotzt Iran-Krieg und Trumps Zöllen

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DHL-Frachtmaschine am Flughafen Lyon in Frankreich: Der Konzern ist auch im Nahen Osten stark vertreten.
DHL-Frachtmaschine am Flughafen Lyon in Frankreich: Der Konzern ist auch im Nahen Osten stark vertreten. OLIVIER CHASSIGNOLE/AFP

Beim Bonner Dax-Mitglied sinken die Umsätze, doch der Gewinn steigt. Der weltweit größte Logistikkonzern will in der Golfregion investieren, mit den Konflikten dort könne die Firma umgehen, sagt Vorstandschef Meyer.

Von Björn Finke, Düsseldorf

Tobias Meyer untertreibt gerne ein wenig. Der Chef des weltweit größten Logistikkonzerns DHL nennt das vergangene Jahr „durchaus interessant“ und erwartet, dass 2026 „interessant“ bleibe. Etwas aufgeregtere Gemüter in der Logistikbranche sprechen wohl eher von dramatischen Entwicklungen: Die sich ständig ändernden Zölle von US-Präsident Donald Trump belasten den Welthandel, die Dauerkrise in Deutschland dämpft die Nachfrage, und jetzt ist im Nahen Osten Krieg ausgebrochen. Frachtjets sind in der Region gestrandet, Containerschiffe wagen es nicht, durch die Straße von Hormus zu fahren.

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