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Devisen und Rohstoffe:Bitcoin bei knapp 32 000 Dollar

Bitcoin-Kurs klettert wieder über die psychologisch wichtige 30 000er-Marke. Die Cyber-Devise erholt sich, nachdem sie am Dienstag auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war.

Der Kurs des Euro hat am Mittwoch nach anfänglichen Kursverlusten zugelegt. Der Kurs der Gemeinschaftswährung stieg um 0,2 Prozent auf 1,1803 Dollar. Der Euro profitierte von der steigenden Zuversicht an den Aktienmärkten. Insgesamt fehlte es dem Devisenmarkt aber an Impulsen. Es wurden keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht. Die an diesem Donnerstag anstehende Ratssitzung der EZB wirft bereits ihre Schatten voraus. Die Notenbank hatte zuletzt Änderungen an ihrer geldpolitischen Strategie beschlossen. Die Anleger fragen sich, wie sich dies auf die konkrete Geldpolitik und die Kommunikation auswirken wird. Bei den Kryptowährungen nutzten Schnäppchenjäger die Gunst der Stunde und hievten den Bitcoin-Kurs auf knapp 32 000 Dollar, nachdem sie am Dienstag unter die Marke von 30 000 Dollar, auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. Die Analysten der Postbank rechnen jedoch damit, dass die Nervosität an den Krypto-Märkten groß bleiben und auch zukünftig für starke Kursschwankungen sorgen dürfte. Vor allem Nachrichten über zunehmenden regulatorischen Druck auf Kryptowährungshandels-Plattformen haben die Digitalwährungen zuletzt immer wieder unter Druck gesetzt.

Der Ölpreis legte weiter zu. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 4,2 Prozent auf 72,25 Dollar je Barrel (159 Liter). Die aktuellen Kursausschläge seien ein Zeichen dafür, dass es keine klare Tendenz am Rohstoffmarkt gebe, sagte Anlagestratege Kay Van-Petersen von der Saxo Bank. Derzeit notieren die Ölpreise deutlich unter ihren Anfang Juli erreichten mehrjährigen Höchstständen. Belastet hatte zuletzt vor allem die Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus. Die Entwicklung schürt die Furcht vor neuen Corona-Beschränkungen, die auf der wirtschaftlichen Entwicklung und damit der Ölnachfrage lasten würden.

© SZ vom 22.07.2021 / amon, Reuters,dpa
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