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Devisen:Britisches Pfund verliert

Nach der Korrektur der Wachstumsdaten für die britische Wirtschaft verliert das Pfund an Wert. Die Bank of England will gegensteuern.

Eine Korrektur des Wirtschaftswachstums in Großbritannien hat das Pfund am Freitag unter Druck gesetzt. Die britische Währung gab um mehr als einen halben Cent bis auf 1,1307 Euro nach. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legte die britische Wirtschaft im zweiten Quartal um 1,5 Prozent zu, nachdem zunächst noch 1,7 Prozent ermittelt worden waren. Das ist das schwächste Wachstum seit 2013. Angesichts dieser Entwicklung steuert das Land auf eine baldige Zinserhöhung zu. Nach Aussagen des Chefs der Bank of England, Mark Carney, habe die Mehrheit im geldpolitischen Ausschuss hierzu ein sehr deutliches Signal gegeben. Die BoE unternehme etwas, um Risiken für die Wirtschaft zu mindern. Der Euro baute hingegen seine Gewinne weiter aus. Die Gemeinschaftswährung kostete mit 1,1823 Dollar in etwa einen halben US-Cent mehr als am Donnerstag, als Zweifel an der Durchsetzbarkeit der Steuerpläne von US-Präsident Trump den Dollar belastet hatten.