NahverkehrDas Deutschlandticket bleibt – und soll 2026 teurer werden

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Ein Regionalzug fährt am Berliner Hauptbahnhof ein: Deutschlandticket-Besitzer können dieses und alle weiteren Nahverkehrsmittel mit ihrem Ticket nutzen.
Ein Regionalzug fährt am Berliner Hauptbahnhof ein: Deutschlandticket-Besitzer können dieses und alle weiteren Nahverkehrsmittel mit ihrem Ticket nutzen. (Foto: Christoph Soeder/dpa)

Die Verkehrsminister der Länder haben sich auf einen neuen Preis für den Fahrschein geeinigt. Künftig soll er monatlich 63 Euro kosten. Ist das ein Bruch des Koalitionsvertrags?

Von Vivien Timmler, Berlin

Das Deutschlandticket bleibt – und es dürfte teurer werden. Der Preis für den Fahrschein soll im kommenden Jahr von 58 auf 63 Euro steigen. Darauf haben sich die Verkehrsminister der Länder am Donnerstag bei einem Treffen in München geeinigt. Man habe zudem beschlossen, „dass wir in Zukunft von unserer politischen Preisfindung Abstand nehmen“, sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU), der aktuell gleichzeitig Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz ist. Ab 2027 soll der Preis anhand eines transparenten Index festgelegt werden, der sich an der Inflation orientiert. Das sei „ein großer Wurf“, so Bernreiter. „Die Nutzerinnen und Nutzer können sich darauf verlassen.“

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