PatenteWie Deutschland sein Wissen nach China verkauft

Lesezeit: 4 Min.

Kuka-Roboter arbeiten in Xinjiang im Nordwesten Chinas an einer Flachglas-Produktionslinie für Solarzellen.
Kuka-Roboter arbeiten in Xinjiang im Nordwesten Chinas an einer Flachglas-Produktionslinie für Solarzellen.
CHINATOPIX/AP/dpa

Deutschland ist dabei, seine einzige bedeutende Ressource zu verlieren: das in vielen Jahrzehnten angesammelte Know-how. Besonders gern genommen wird das in China.

Von Helmut Martin-Jung und Gregor Scheu, München/Peking

SZ bei Google bevorzugen

Deutschland hat kaum natürliche Ressourcen. Wissen, gebündelt in Produktions-Know-how, oft auch dokumentiert und geschützt durch Patente, ist der wichtigste Rohstoff des Landes. Aber Deutschland ist dabei, viel von diesem Wissen zu verlieren. Von den 650 000 internationalen Patenten, die deutsche Unternehmen von 2000 bis 2022 angemeldet haben, gehören etwa 189 000 mittlerweile Eigentümern aus dem Ausland. Allein 11 300 Patente wurden in diesem Zeitraum von chinesischen Unternehmen aufgekauft. Das ergab eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: