MeinungKonjunkturWer nicht investiert, darf sich nicht wundern, wenn andere vorbeiziehen

Portrait undefined Stephan Radomsky

Kommentar von Stephan Radomsky

Lesezeit: 2 Min.

Früher war auch nicht alles besser in der Wirtschaft: Charlie Chaplin als Fabrikarbeiter im Filmklassiker „Moderne Zeiten“ von 1936.
Früher war auch nicht alles besser in der Wirtschaft: Charlie Chaplin als Fabrikarbeiter im Filmklassiker „Moderne Zeiten“ von 1936. Scherl

Viele Unternehmer jammern, dass der Standort Deutschland immer weiter zurückfällt. Dabei waren auch sie viel zu bequem und haben zu wenig für künftige Erfolge getan.

SZ bei Google bevorzugen

Man muss erst mal Geld ausgeben, wenn man welches verdienen will – die Erkenntnis ist zugegebenermaßen nicht neu. Der römische Dichter Titus Maccius Plautus soll das schon vor ungefähr 2200 Jahren in diese griffige Form gebracht haben. Viele deutsche Unternehmer und Manager des 21. Jahrhunderts aber scheinen es vergessen zu haben, mit einer ebenso absehbaren wie unangenehmen Konsequenz: Wo gestern nicht investiert wurde, gibt es heute keinen Gewinn.

Zur SZ-Startseite

Industrie
:„Wir müssen zurück zu einer Kultur des Machens“

Martin Keller, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, hat lange in den USA gelebt. Zurück in Deutschland ist er nun erstaunt: darüber, wie man hierzulande eigene Stärken verkennt und jedes Risiko meidet.

SZ PlusInterview von Elisabeth Dostert

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: