MeinungEnergiepolitikWas die Koalition beim Strom plant, ist absurd

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 2 Min.

„Hier trifft der Koalitionsvertrag auf finanzielle Möglichkeit“: Energieministerin Katherina Reiche (CDU) macht bei der Senkung der Stromsteuer einen Rückzieher.
„Hier trifft der Koalitionsvertrag auf finanzielle Möglichkeit“: Energieministerin Katherina Reiche (CDU) macht bei der Senkung der Stromsteuer einen Rückzieher. Katharina Kausche/dpa

Die Bundesregierung wollte die Stromsteuer für alle senken. Das wäre auch gut fürs Klima gewesen. Stattdessen wird nun klimaschädliches Gas billiger.

Wie waren die Worte doch groß, damals Anfang März. Union und SPD hatten sich in Sondierungsgesprächen zusammengerauft, sie wollten Deutschland wieder „auf Vordermann bringen“. Beim Strompreis kündigten sie „entschlossene Schritte“ an, um fünf Cent je Kilowattstunde sollte er sinken. „Das entlastet eine vierköpfige Familie um rund 200 Euro pro Jahr“ – so steht es wörtlich im Sondierungsergebnis, und der Plan fand sich später auch im Koalitionsvertrag wieder. Beides ist nun nur noch Papier.

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