MeinungSchwarz-rote KoalitionEin 30-Milliarden-Euro-Problem lösen, ohne Steuern zu erhöhen? Das ist realitätsfremd

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Kommentar von Angelika Slavik

Lesezeit: 2 Min.

Sie müssen sich wohl noch ein bisschen den Kopf zerbrechen: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, rechts) neben Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD, Mitte) im Bundestag.
Sie müssen sich wohl noch ein bisschen den Kopf zerbrechen: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, rechts) neben Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD, Mitte) im Bundestag.
Michael Kappeler/dpa

Die Regierungsparteien streiten über Steuererhöhungen. Wie sie das tun, ist nicht nur nervig, sondern auch eine intellektuelle Enttäuschung.

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Würde man die satirische Qualität zum Maßstab nehmen, gäbe es an dieser schwarz-roten Bundesregierung nichts zu meckern. Wie die Politiker extra nach Würzburg fahren, um eine neue Einigkeit zu beschwören – nur um dann, die Rollköfferchen sind noch gar nicht wieder ausgepackt, gleich weiter zu streiten: Das wäre eigentlich urkomisch. Leider sind die Zeiten nicht so richtig witzig und der Steuererhöhungsstreit zwischen SPD und Union ist deshalb erstens wahnsinnig nervig. Und zweitens ob seiner Substanzlosigkeit auch noch eine intellektuelle Enttäuschung.

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