MeinungMerz beim DGBWer Angst sät, erntet Pfiffe

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Kommentar von Alexander Hagelüken

Lesezeit: 2 Min.

Buhrufe für den Kanzler auf dem DGB-Kongress sind genauso wenig hilfreich wie das Lachen auf dem Arbeitgebertag über die Sozialministerin.
Buhrufe für den Kanzler auf dem DGB-Kongress sind genauso wenig hilfreich wie das Lachen auf dem Arbeitgebertag über die Sozialministerin. Bernd von Jutrczenka/Bernd von Jutrczenka/dpa

Der Kanzler haut gern mal einen raus. Dabei ist klar: Die überfälligen Sozialreformen werden nur im Dialog mit Gewerkschaftern und Arbeitgebern gelingen. Spalten bringt nichts.

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Es war ein schroffer Empfang für Friedrich Merz. Der Bundeskanzler bekam auf dem DGB-Bundeskongress Pfiffe und Buhrufe. Weil es um das Reformpaket der Regierung geht, hat der Vorgang größere Bedeutung. Wie gehen wir in Deutschland miteinander um, wenn Veränderungen anstehen? Der Zoff beim DGB macht eines klar: Damit wichtige Reformen gelingen, sollte die Regierung Arbeitgeber und Gewerkschaften in Gesprächsformate wie eine konzertierte Aktion einbeziehen – um miteinander zu reden, statt übereinander zu schimpfen.

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