Europäisches RüstungsprojektSetzt die Bundesregierung auf noch mehr US-Kampfjets?

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Ein Modell des künftigen Kampfflugzeugs FCAS auf der Messe Le Bourget bei Paris, einem der wichtigsten Branchentreffen in der Luftfahrt.
Ein Modell des künftigen Kampfflugzeugs FCAS auf der Messe Le Bourget bei Paris, einem der wichtigsten Branchentreffen in der Luftfahrt. Geofffroy an der Hasselt/AFP

In Berlin gibt es Zweifel am Bau eines deutsch-französischen Militärflugzeugs. Doch auch gegen die Alternative „F-35“ gibt es Bedenken.

Von Jens Flottau, Alexandra Föderl-Schmid und Georg Ismar

In Berlin und Paris erregte diese Meldung am Donnerstagmorgen gleichermaßen Aufsehen: Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, die Bundesregierung erwäge angesichts des drohenden Aus für einen gemeinsamen deutsch-französischen Kampfjet den Kauf weiterer F-35-Kampfflugzeuge aus den USA. Demnach soll es um mehr als 35 zusätzliche F-35 gehen. Mit der Bestellung der jeweils 80 Millionen Euro teuren Tarnkappenbomber könnte sich Deutschland Zeit kaufen, um einen neuen Partner ⁠für Jets im Rahmen des Projektes Future Combat Air System (FCAS) zu finden.

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Wie kein anderer verkörpert er Frankreichs Stolz und Frankreichs Anspruch auf Größe. Nun soll er etwas ganz Ungewohntes tun: Partner sein – und mit Deutschen und Spaniern das Kampfflugzeug der Zukunft bauen. Könnte schiefgehen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

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