EntgelttransparenzgesetzEU drängt auf Lohntransparenz, Deutschland bremst

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Eine Frau unterschreibt einen Arbeitsvertrag. Nach wie vor sind Frauen bei Gehaltsfragen oft benachteiligt.
Eine Frau unterschreibt einen Arbeitsvertrag. Nach wie vor sind Frauen bei Gehaltsfragen oft benachteiligt. Annette Riedl/dpa

Die Bundesregierung sollte bis zum 7. Juni eine EU-Richtlinie für mehr Transparenz bei Gehältern umsetzen, doch daraus wird vorerst nichts. Warum tut sich hierzulande so wenig, um den Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern zu verringern?

Von Valerie Höhne und Anna Lea Jakobs

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Sie kommt zu spät, so viel ist sicher. Mehr als drei Jahre hatte Deutschland Zeit, um die sogenannte Entgelttransparenzrichtlinie der Europäischen Union umzusetzen. Sie soll mit stärkeren Berichtspflichten für Unternehmen Gehälter transparenter machen und so die Lohnlücken zwischen Frauen und Männern senken. Es hatte sich schon länger angedeutet, dass die Bundesregierung die Frist am 7. Juni reißen würde. Nun ist es offiziell.

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Eigentlich sollte das Entgelttransparenzgesetz den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen endlich überwinden. Doch die Regelung kommt nicht wie geplant. Wie groß die Benachteiligung selbst in Spitzenjobs ist, zeigt der Fall von Leslie Czienienga.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs

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