Sozialstaat„Deutschland erntet jetzt die Früchte der Integration“

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Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Mai gesunken.
Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Mai gesunken.
Rolf Vennenbernd/dpa

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist schwierig, wer seine Stelle verliert, tut sich oft schwer, eine neue zu finden. Aber ausgerechnet beim unpopulären Bürgergeld gibt es eine positive Entwicklung.

Von Roland Preuß

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Trotz der schwierigen Wirtschaftslage in Deutschland gibt es positive Entwicklungen am Arbeitsmarkt, und zwar ausgerechnet beim viel kritisierten Bürgergeld. Dies zeigt ein Blick auf die Entwicklung im abgelaufenen Jahr. Nach den jüngsten verfügbaren Daten vom November ist die Zahl der Hilfebezieher im Vergleich zum November 2024 deutlich zurückgegangen. Die Zahl der Menschen im Bürgergeld sank um mehr als 212 000 auf rund 5,2 Millionen. Die Zahl der sogenannten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nahm um gut 122 000 auf 3,8 Millionen ab. Unter dieser Gruppe versteht man Menschen, die grundsätzlich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können. Im Bürgergeld „sehen wir tatsächlich auch eine positive Entwicklung“, sagte der Arbeitsmarktexperte Enzo Weber der Süddeutschen Zeitung. „Die Zahl der Arbeitslosen ist seit Mai gesunken.“ Der Wirtschaftsprofessor leitet den Forschungsbereich Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei der Bundesagentur für Arbeit.

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