WohnungsmarktGeht doch, Berlin

Lesezeit: 8 Min.

Auch dieses Haus an der Schlesischen Straße in Berlin gehört dem Konzern Deutsche Wohnen.
Auch dieses Haus an der Schlesischen Straße in Berlin gehört dem Konzern Deutsche Wohnen. Sebi Berens

Auf dem Berliner Wohnungsmarkt nutzen Mieter, die sich vor Großinvestoren fürchten, immer häufiger ein Druckmittel: Sie bringen die Politik dazu, Häuser per Vorkaufsrecht zu erwerben - oder damit zu drohen. Die Wirkung ist erstaunlich.

Von Tobias Bug

SZ bei Google bevorzugen

Lorena Jonas, 30, weiß-türkis gefärbte Haare, dunkle Kleidung, tritt ans Mikro. Die Demonstranten applaudieren artig. Im Hintergrund sieht man das Ufer des Landwehrkanals, die Nachmittagssonne über dem Haus am Maybachufer 6 scheint Jonas ins Gesicht. "Wir wollen Rekommunalisierung", sagt sie, und dann, ohne Luft zu holen: "Denn Wohnen ist keine Ware, sondern ein Grundrecht!" Jetzt kommt Lorena Jonas, Sprecherin für das Mieterbündnis "23 Häuser sagen Nein", so richtig in Fahrt: "Wir gehen gegen den Verkauf unserer Häuser an die Deutsche Wohnen vor!"

Zur SZ-Startseite

Berlin
:Rächt sich der radikale Plan gegen die hohen Mieten?

In Berlin freuen sich gerade viele, dass der Mietendeckel die Preise begrenzt. Eigentümer aber haben es zunehmend satt. Sie werden erfinderisch - oder verkaufen ihre Wohnungen gleich.

SZ PlusVon Hannah Beitzer und Verena Mayer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: