TarifeinigungMehr Gehalt und mehr Urlaub für Post-Angestellte

Vor der Tarifeinigung hatten Tausende Beschäftigte bei der Post die Arbeit niedergelegt.
Vor der Tarifeinigung hatten Tausende Beschäftigte bei der Post die Arbeit niedergelegt. Imago/ Breuel-Bild
  • Die Deutsche Post und die Gewerkschaft Verdi einigten sich auf einen neuen Tarifvertrag für rund 170 000 Beschäftigte.
  • Die Angestellten erhalten im vergangenen Jahr zwei Prozent und dieses Jahr drei Prozent mehr Gehalt sowie einen zusätzlichen Urlaubstag.
  • Die Post warnt, dass sie aufgrund des Abschlusses ihre Kostensenkungsmaßnahmen ausweiten und beschleunigen muss.
Von der Redaktion überprüft

Diese Zusammenfassung wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Die rund 170 000 Angestellten der DHL-Tochter bekommen in zwei Stufen fünf Prozent mehr Lohn und einen zusätzlichen Urlaubstag.

SZ bei Google bevorzugen

Mehr Geld für Beschäftigte der Deutschen Post: Die Gewerkschaft Verdi und der Bonner Konzern haben sich auf einen neuen Tarifvertrag verständigt. Die rund 170 000 Beschäftigten erhalten von April an zwei Prozent mehr Gehalt, ein Jahr später dann weitere drei Prozent.

Zudem bekommen die Beschäftigten einen zusätzlichen Urlaubstag. Damit sind weitere Warnstreiks vom Tisch. Die Chefin der DHL-Sparte Post und Paket Deutschland, Nikola Hagleitner, warnte bereits, dass der Konzern mit Blick auf den Abschluss seine „Kostensenkungsmaßnahmen konsequent erweitern und beschleunigen“ müsse.

Die Gewerkschaft hatte sieben Prozent mehr Lohn gefordert. Zudem wollte sie mit Verweis auf eine steigende Arbeitsbelastung drei Tage mehr Urlaub durchsetzen. Verdi-Mitglieder sollten einen zusätzlichen Tag erhalten. Die Post hatte auf „wirtschaftlich vertretbare Lohnsteigerungen“ gepocht.

© SZ/rts/dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Öffentlicher Dienst, Post und Bahn
:Bei welchen Berufen jetzt Streiks kommen könnten

Erzieherinnen, Müllwerker und andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst drängen auf mehr Gehalt. Auch Mitarbeiter der Bahn wollen mehr Geld. Das dürften die Deutschen auch durch Streiks zu spüren bekommen.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: