Wenigstens der Machtwechsel ist geglückt. Als der neue Chef Theo Weimer zum Jahreswechsel in der Konzernzentrale in Eschborn anfing, hatte die Deutsche Börse aufregende Monate hinter sich: eine gescheiterte Großfusion, Ermittlungen wegen Insiderhandels und Markmanipulation sowie ein Frankfurter Finanzplatz, an dem viele nur noch Häme für das Unternehmen und dessen Führung übrig hatten. Zu Weimers übergeordneten Aufgaben gehört es deshalb, für etwas Ruhe zu sorgen. Ausgerechnet sein Vorgänger Carsten Kengeter tut derweil das Gegenteil.
Deutsche Börse:Börse streitet mit Ex-Chef Kengeter um Millionen
Lesezeit: 3 min
Carsten Kengeter, 50, war zum Jahresende als Konzernchef zurückgetreten. Jetzt streitet er um Geld.
(Foto: Boris Roessler/dpa)Nach seinem Rücktritt kämpft der frühere Chef der Frankfurter Börse Carsten Kengeter um seinen Bonus. Der Aufsichtsrat will hohe Auszahlungen unbedingt verhindern.
Von Jan Willmroth, Frankfurt
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Beziehung
"Über Komplimente ist man empfänglich und verführbar"
Missbrauch in der katholischen Kirche
"Den pathetischen Rotz hätt' er sich sparen können"
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Folgen der Pandemie
Wie soll man da nicht bitter werden?