Mehr als ein halbes Jahr nach der spektakulären Razzia wegen des Verdachts der Geldwäsche im November 2018 hat die Deutsche Bank am Dienstag erneut Besuch von Strafermittlern bekommen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und die Deutsche Bank bestätigten Informationen der Süddeutschen Zeitung, wonach Ermittler der Staatsanwaltschaft Frankfurt und des Bundeskriminalamtes am Dienstag die Zentrale der Deutschen Bank besuchten.
Geldwäscheverdacht:Ermittlungen bei Deutscher Bank wegen Danske-Fall
Die Zentrale der Deutschen Bank im Frankfurter Bankenviertel.
(Foto: Arne Dedert/dpa)- Staatsanwaltschaft Frankfurt und BKA ermitteln im Zusammenhang mit dem Danske-Fall bei der Deutschen Bank. Am Dienstag statteten sie dem Geldhaus einen Besuch ab.
- Der Danske-Fall gilt als einer der größten Geldwäsche-Fälle der Geschichte, es geht um bis zu 200 Milliarden Euro aus dubiosen russischen Quellen.
- Die US-Niederlassung der Deutschen Bank diente als Korrespondenzbank. Als solche habe sie die Kunden der Danske nicht gekannt und diese auch nicht überprüfen müssen, betonte die Bank stets.
Von Frederik Obermaier und Meike Schreiber, Frankfurt
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