Deutsche Bank600 Millionen Euro und viele Fragen

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Collage: sted/SZ, Fotos: imago, dpa

Lange galt die Deutsche Bank als Randfigur im Skandal um Aktiengeschäfte zulasten der Staatskasse. Recherchen von SZ und WDR deuten darauf hin, dass die Bank womöglich aber im großen Stil bei Cum-Cum-Geschäften mitgewirkt hat.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

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Wenn es um die Cum-Ex-Geschäfte geht – jene Aktiendeals zulasten der deutschen Staatskasse – hat die Deutsche Bank lange den Eindruck erweckt, allenfalls am Rande beteiligt gewesen zu sein. Und tatsächlich standen andere Institute wie die Hypovereinsbank, die HSH Nordbank oder die Privatbank Warburg wesentlich stärker im Zentrum des Geschehens. Ausgerechnet die Deutsche Bank, über Jahre die Skandalbank der Nation, schien dabei weitgehend außen vor gewesen zu sein. Nun aber zeigt sich: Bei sogenannten Cum-Cum-Geschäften, dem „großen Bruder“ der Cum-Ex-Deals, hat die Deutsche Bank nach Recherchen von SZ und WDR offenbar deutlich intensiver mitgewirkt als bislang bekannt war.

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Der wichtigste Zeuge will angeblich 50 Millionen Euro auf ein Treuhandkonto gelegt haben, um gestohlene Steuergelder zurückzuzahlen. Jetzt sagt er, das Geld sei leider nicht mehr da. Recherchen von WDR und SZ zeigen: Die Geschichte ist noch viel verrückter.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Nils Heck

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