BankenBafin zieht letzten Sonderbeauftragten bei der Deutschen Bank ab

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In der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank dürfte man sich über die Entscheidung der Bafin gefreut haben.
In der Frankfurter Zentrale der Deutschen Bank dürfte man sich über die Entscheidung der Bafin gefreut haben. (Foto: Arne Dedert/dpa)

Die Behörde lockert ihre Aufsicht gegenüber der Deutschen Bank. Es ist ein weiterer Befreiungsschlag für das Institut, das zuletzt gute Zahlen und einen steigenden Aktienkurs vorweisen konnte.

Von Meike Schreiber, Frankfurt

Ganze sieben Jahre lang stand die Deutsche Bank unter verschärfter Aufsicht der Finanzaufsicht Bafin. Im September 2018 hatte die Bonner Behörde einen Sonderbeauftragten entsandt, der überwachen sollte, wie das Institut Defizite in der Geldwäschebekämpfung behebt. Dieses Mandat wurde zweimal verlängert. Im Herbst 2023 kam ein weiterer hinzu, zuständig für die Mängelbeseitigung im Privatkundengeschäft, nachdem sich Tausende Kunden im Zuge der Postbank-Integration über Probleme mit ihren Konten beschwert hatten. Nachdem die Bafin den Geldwäsche-Sonderbeauftragten im Oktober 2024 abgezogen hatte, hat nach SZ-Informationen Ende Oktober nun auch der Aufpasser für das Privatkundengeschäft die Bank verlassen.

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